Kommentar

Kommentar zur deutschen Seite:
1) Es kann keinen kontrollierten Absturz geben, denn dann müßte der Pilot bis zur letzten Sekunde an seinem Arbeitsplatz (Cockpit) bleiben und mit der Maschine zu Boden gehen, was seinen sicheren Tod bedeutet. Nachdem er aber vorzeitig mit dem Schleudersitz sein Leben rettet rast der Jet ab diesem Zeitpunkt des Ausstiegs vollkommen unkontrolliert weiter und wird irgendwo aufschlagen. Im schlimmsten Fall sind nur ein paar unbedeutende Zivilisten (Kollateralverluste) getötet worden, Hauptsache der Pilot hat überlebt.
2) Interessant zu erfahren, dass nun der Platz Baumholder für den kontrollierten Absturz ausgewählt worden ist. Warum übt man nicht gleich dort auch den K(r)ampf, wie er derzeit noch in Siegenburg geübt wird?
3) Sind die Feuerwehren in dieser Region entsprechend ausgebildet, ausgerüstet und wissen sie was bei Flugunfällen zu tun ist? Es gibt dazu zwei Broschüren. Die erste stammt aus dem Jahr 2004 [2.872 KB] und beinhaltet auch den Hinweis auf die Gefährlichkeit der F16 mit Hydrazin.
Die Neuauflage aus 2007 [6.379 KB] kennt die F16 zumindest im Inhaltsverzeichnis nicht mehr. Auf Seite 10 der Broschüre ist sie aber dennoch mit dem Hinweis "Hydrazin: Gefahr ausschließlich bei F 16" erwähnt. Feuerwehrler laufen hier also in eine tückische Falle, weil nur noch Flugzeuge der Luftwaffe aufgeführt sind. Unverantwortlich!
4) Wissen die hiesigen Feuerwehren, was beim Absturz einer F16 (Hydrazin [25 KB] ) zu tun ist und wie gefährlich dieses Mittel ist, für die Feuerwehrler und das Grundwasser?
5) Warum üben die US-Militärs nur in Ramstein und der Eifel mit den deutschen Behörden (Feuerwehren). Ist ein kontrollierter Absturz um Siegenburg (oder sonstwo in der Bundesrepublik) offiziell nicht vorgesehen? Kann er also hier nicht passieren weil nicht vorgesehen?