Neutralität
In § 11 der Satzung [621 KB]
der BI steht, dass die BI parteipolitisch und konfessionell neutral ist. Diese parteipolitische Neutralität wird u. a. dadurch gewährleistet, dass der amtierende 1. Vorsitzende aus innigster Überzeugung keiner politischen Partei angehört.
Mit Eintritt in eine Partei könnte, berechtigt oder nicht, unterstellt werden, dass die BI parteipolitische Ziele verfolgt. Dadurch würde die Glaubwürdigkeit der BI erheblichen Schaden nehmen.
Bekenntnis
Unzweifelhaft steht die BI Siegenburg zu den freiheitlich demokratischen Regelungen des Grundgesetzes und bekennt sich ausdrücklich zum Bestand der Bundeswehr, der EU, der NATO und der UN.
Gerade wegen seiner langen Dienstzeit von 12 Jahren bei der Bundeswehr, bekennt sich der 1. Vorsitzende zur Bundeswehr, ohne aber jede heutige Entscheidung gutzuheißen. Besonders was die Verwendung von Steuergeldern betrifft, sind auch bei der Bundeswehr unbedingt betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte zu berücksichtigen, ohne dass darunter die Verteidigungsbereitschaft der Bundeswehr oder der NATO gefährdet werden darf. Eine Verschwendung von Steuergeldern ist unseriös, verantwortungslos und entspricht nicht den Vorgaben einer ordentlichen Haushaltsführung.
Aus diesen Überlegungen heraus muss die BI uneingeschränkt die Schließung des Platzes fordern, ohne Rücksicht auf bündnis- oder parteipolitische Befindlichkeiten. Der Platz Siegenburg ist obsolet und unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten eine Verschwendung von Steuergeldern. Weitere Informationen und Begründungen finden Sie auf diesem Schriftstück [302 KB]
. Die Aufgabe des Platzes Siegenburg schmälert weder die Sicherheit der Bundeswehr noch die der NATO, noch schränkt es die Übungsmöglichkeiten der Piloten ein, im Gegenteil, die Aufgabe von Siegenburg ist ein richtiger Schritt zur Konsolidierung des Bundeshaushaltes. Unabhängig von Dienstzeit und/oder Dienstgrad als Soldat, kann sich kein wirklich verantwortungsbewußter Bürger/Politiker dieser politischen Verantwortung entziehen.
Wir denken seit der Gründung das Undenkbare, den möglichen Absturz eines Kampfjets in dieser dicht besiedelten Region! Wie in der Atompolitik muss endlich auch hier ein politisches Umdenken stattfinden - Heute und nicht erst morgen!
Wir wollen keinen Luft-Boden-Schießplatz - aber auch keine Verhältnisse wie bei Stuttgart 21 einführen!
